Streetfood meets Loungefeeling – Bites and Vibes Summer Tour by foodora in Hamburg

„…die besten Restaurants aus dem foodora Portfolio präsentieren ihre eigens zusammengestellten straßentauglichen Kreationen bei (Live)-Musik und fettem Rahmenprogramm.“ Hieß es in einer E-Mail, die ich vor knapp zwei Wochen von der Agentur Muxmäuschenwild erhalten habe. Das las sich ganz wunderbar und als eingefleischter Streetfood Fan durfte ich natürlich nicht fehlen. Also schnappte ich mir meine Freundin Anne und gemeinsam machten wir uns zum Ziel, uns an diesem Tag durch die vielen Leckereien zu schlemmen.

Um das schon mal vorweg zu nehmen: Der Plan ging nicht auf. Denn man kann bei solchen Veranstaltungen nie so viel essen, wie man eigentlich will, weil alles so lecker aussieht, dass man am liebsten an JEDEM Stand ALLES probieren würde.

Im Innenhof vom Braugasthaus „Altes Mädchen“ im Hamburger Schanzenviertel war schon ordentlich was los, als wir gegen 14:15h ankamen. Die musikalische Untermalung und die Aufmachung der Veranstaltung verströmten Summerfeeling, und nach einem Regenschauer am Vormittag strahlte die Sonne nun mit Hamburgs Foodies um die Wette.

Kulinarisch begonnen haben wir mit einem Pulled Beef Burger vom „Altes Mädchen Foodtruck“. Saftiges Rindfleisch auf einem lockeren Brioche Bun, mit Knoblauchschmand und würzigem Kraut.  Ein toller Einstieg in den Tag. Und Pulled Beef oder Pork sind für mich ohnehin ein absolutes Streetfood must-have. Davon hätte ich locker noch eine zweite Portion verdrücken können. Aber ich hatte ja noch einiges vor, weshalb ich mich von diesem Gedanken sehr schnell wieder verabschiedete.

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Altes Mädchen Food-Truck – Das Fazit: Der verlässliche Streetfood Evergreen, köstlich und hochwertig zubereitet.

Als nächstes zog es uns zum Foodtruck von „Taste of Seoul“, bei dem es koreanische Spezialitäten zu probieren gab. Frei nach dem Motto: „Nicht Kleckern sondern Klotzen“ bestellten wir das Korean BBQ mit Schweinebauch und Rindfleisch, dazu gab es Klebereis, Nori Blätter, Gemüse und pikanten Kimchi. Jede einzelne dieser Komponenten war super lecker, gut gewürzt und besonders das Fleisch war eine runde Sache. Die Anwesenheit der Nori Blätter auf dem Teller war für mich zunächst nicht ganz nachzuvollziehen. Dann haben wir aber alle Komponenten zusammen wie ein Sushi in die Blätter gerollt und plötzlich ergab alles einen Sinn.

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Während wir noch auf unseren Teller warteten beschlossen wir schon, zum Abschluss noch einmal zurück zu kommen, denn wir wollten unbedingt noch eine Spezialität von „Taste of Seoul“ testen: Avocado-Pommes! Die waren der absolute Renner und viele Leute die mit uns am Stand warteten waren sich einig „Sowas habe ich noch nie gegessen, das MUSS ich probieren!“ Und es hat sich gelohnt. Die Avocado-Pommes werden mit einer leckeren Majo heiß serviert und haben mir sehr gut geschmeckt.

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Taste of Soul – Das Fazit: Für mich der Gewinner der Veranstaltung. Absolut köstliches Essen, ein netter Koch, der mit Herz bei der Sache ist und das bestgewürzte Rindfleisch, das ich seit langem gegessen habe! Hin da!

 

Streetfood an dem ich nur sehr schwer vorbei komme sind Burritos. Ich habe einfach eine Schwäche dafür. Da ich die Köstlichkeiten von SoQalicious schon kannte, entschieden wir uns für die vegane Burrito-Variante namens “Mr. Bean“ von Froindlichst – The Vegan Musketeers.

Oh was war ich enttäuscht. Drin sein sollten: Schwarzes Bohnenmus, Guacamole, Tomaten, Pilze, rote Zwiebeln, Mais, Süßkartoffelpommes, Käääse, Beefless Beef und Smokey Chili-Sauce

Der Burrito war leider trocken und kalt. Das Innenleben schmeckte eigentlich nur nach künstlichem Käse und Pilzen. Mais und rote Zwiebeln habe ich gesehen, aber kaum geschmeckt und der Rest war entweder nicht drinnen oder war von dem fiesen künstlichen Käsegeschmack völlig übertüncht. Damit ihr einen Eindruck habt: Der vergane Käääse ähnelte geschmacklich diesen billigen, orangefarbenen Tortillachips mit Käsegeschmack. Von den Ausmaßen her war es auch eher kein Burrito. Für 6 Euro ziemlich klein. Dazu gab es Rotkohlsalat, der irgendwie fehlplatziert wirkte. Leider war der Salat auch völlig versalzen. Schade!

Vielleicht haben wir das falsche Gericht bestellt, denn eine Gruppe mit der wir uns einen Tisch teilten, war ganz hin und weg von den veganen Burgern. Den Salat ließen sie aber auch alle liegen.

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Froindlichst – The Vegan Musketeers – Das Fazit: Leider eine Enttäuschung was unser Gericht anging, dennoch würde ich im Restaurant noch einmal einen veganen Burger testen.

Auch an einem Streetfood Tag darf ein Dessert nicht fehlen. Gott sei Dank standen die Leute von Lycka schon bereit. Mit je einem Becherchen Frozen Yoghurt in den Sorten Mango und Erdbeere setzten wir uns in die Sonne. So lecker! 100% Bio, 100% natürlich, keine Aromen und fettarm. Und bei unter 90 Kalorien pro 100 Gramm eine Sünde absolut wert. Obendrauf tut man auch noch was Gutes, denn mit jedem Becher wird ein Projekt der Welthungerhilfe mitfinanziert.

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Lycka – Das Fazit: Absolute Kaufempfehlung. Sehr leckerer Frozen Yoghurt, rund im Geschmack und schön präsentiert. Zwei Daumen hoch für einen Nachtisch der die Welt verbessert.

Zwischendurch haben wir dann noch einen Abstecher zu Lebeleicht Hamburg gemacht, wo wir uns zwischen den vielen Smoothies kaum entscheiden konnten. Anne war nach etwas fruchtigem, ich entschied mich für einen grünen Smoothie. Die Smoothies waren lecker. Keine wahnsinnige Offenbarung, aber geschmacklich ausgewogen. Mit € 4,50,- pro Fläschchen allerdings recht teuer. Wenn man dann noch mit einer wahnsinnigen Menge an Informationen über die vielen positiven Attribute der Säfte erschlagen wird („natural“, „handmade with love“, „raw“, „kontrolliert biologischer Anbau“, „superfood“ und „plant based“),passt die Plastikverpackung dann aber nicht ins Bild.

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Lebeleicht Hamburg – Das Fazit: Große Auswahl, gute Philosophie, aber am Preis und/oder an der Verpackung sollte nachgebessert werden.

Nach einem spannenden Nachmittag, bei guter Musik, leckerem Essen und bestem Wetter wurde dann das Gewissen noch beruhigt und die vielen Kalorien bei Radtour nach Hause reduziert. Ich hoffe, dass Bites and Vibes nicht die letzte Veranstaltung dieser Art bleiben wird. Denn dort kann man sich einen wirklich schönen Nachmittag mit Freunden machen und ganz nebenbei auch noch wirklich gut essen.

 

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