Schwupps, fertig! – Selbstgemachter Eierlikör zum Osterfest

Hier drei Thesen, die sich zum Thema Eierlikör in meinem Köpfchen tummelten:

  1. Eierlikör ist was für alte Leute.
  2. Eierlikör ist eine Mogelpackung: Sieht aus wie Vanillesauce, schmeckt aber nicht halb so gut.
  3. Eierlikör selber machen dauert ewig uns ist bestimmt ganz schwierig.

Dennoch, als Bettina mich fragte, ob ich Karfreitag nach unserem traditionellen Fischessen Eierlikör mit Ihr machen wollte, sagte ich natürlich zu. Ich probiere ja wirklich fast alles selber aus. Nachdem der köstliche Fisch dann verspeist war, ging es also zurück an den Kochtopf und hinein in das Likörvergnügen.

Hier die Zutaten:

1 Vanilleschote

8 Eigelb

250 Gramm Puderzucker

350 ML Kondensmilch

250 ML weißer Rum.

 

Die Vanilleschote auskratzen und mit dem Eigelb und dem Puderzucker schaumig schlagen. Wir haben dazu einen Schneebesen genommen, das Originalrezept verlangt dazu die Quirle des Handrührgerätes. Der Schneebesen tut es aber auch.

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So, als nächstes dann die Kondensmilch und den Rum hinzufügen. Nun über ein sehr heißes Wasserbad stellen und Rühren was das Zeug hält. Dies müsst Ihr für 6-8 Minuten durchhalten. Wenn Ihr darauf keine Lust habt, könnt Ihr natürlich dann doch zum Handrührgerät greifen. Die Masse wird nach und nach dicklicher. Aber Achtung: Die Masse darf nicht kochen!

Den Likör füllt Ihr dann schnell mit einem Trichter in eine oder mehrere Flaschen ab, verschließt diese fest und stellt den Likör dann kalt.

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Und so schnell wurden meine Thesen dann auch widerlegt, denn nach dem heutigen Nachmittag lauten die Aussagen über diesen Eierlikör:

  1. Eierlikör ist was für jeden (über 18 natürlich).
  2. Eierlikör schmeckt superlecker und ist von Vanillesauce gar nicht so weit weg.
  3. Eierlikör kann man schnell und simpel selber machen.

Obendrauf ist dieser Eierlikör ein schönes Mitbringsel aus der Küche und dass ich darauf total stehe habe ich an anderer Stelle ja schon erwähnt, wie zum Beispiel beim Kräuteröl, dem Chai Gewürz und der Cookie-Backmischung im Glas. Wir haben 4 kleine Flaschen abgefüllt, von denen ich eine für mich selber mitgenommen habe und ich weiß jetzt schon, dass sie nicht lange überleben wird. Wer sparsam mit diesem selbstgemachten Likör sein will, kann ihn im Kühlschrank übrigens 4 Wochen aufbewahren.

Eierlikör könnte also ab heute eines meiner Standards in der Küche sein.

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Bettina und ich waren uns aber einig, dass dieses Rezept eher was für die Zuckermäuse unter uns ist, denn der Likör wird schon sehr süß. Beim nächsten Mal wollen wir den Zuckeranteil etwas reduzieren (200 Gramm) und dafür 50 ML mehr Rum hinzugeben. Ich denke, dass das nicht übertrieben ist, da wir, abweichend von Originalrezept, auch mehr Eigelb hatten. Insofern wird es wohl nicht zu „stark“.

Nun haben wir Euch auf den letzten Drücker also noch eine sehr schmackhafte Geschenkidee für das Osterfest präsentiert und wünschen Euch in diesem Sinne ein wunderbares, besinnliches Osterfest und viel Spaß mit Euren Liebsten.

Frohe Ostern, Eure Kristina

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