Hurra!!! Der 100ste Beitrag schreit nach Kuchen!

Hurra!!! Jippieh!!! Hier und heute präsentiere ich Euch den 100sten Beitrag auf topfueber.com. Dieser 100ste Beitrag hat eine lange Zeit auf sich warten lassen. Aber was lange dauert wird am Ende gut und darum feiere ich heute, dem Anlass entsprechend, mit Euch dieses Ereignis mit einem leckeren Kuchen. Um euch zu erzählen, warum ich gerade diesen Kuchen gebacken habe, muss ich ein wenig ausholen:

Meine Karriere als leidenschaftliche Hobbyköchin und –bäckerin begann 2005. Ich habe auch schon vorher sehr gerne in der Küche meine Zeit verbracht, aber als ich mich nach meinem Abitur als Au Pair in die Staaten verdrückte, hatte ich mir einen Job ausgesucht, in dem eben auch das bekochen der Kinder Teil des Deals ist.

Zu meinem großen Glück landete ich in einer Familie, die auch über das typische Amerikanische „Burger and Fries Menue“ hinaus kulinarisch einiges auf dem Kasten hatte. Mein Gastvater kochte leidenschaftlich gerne und sehr ausgefallen. Salat mit Birne und Ziegenkäse zum Beispiel; das war damals kulinarisches Neuland und heute, über 10 Jahre später, ein wahrhaftiger Food-Trend.

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Die Gastmutter meiner Au Pair-Freundin Sabrina war von einem ganz anderen Schlag. Bei ihr ging es wesentlich deftiger zu. Burritos, Shepards Pie und Rice Crispies Treats sind nur einige der Köstlichkeiten aus ihrer Küche. Sabrina und ich haben unzählige Abende in der Küche ihrer Gastfamilie verbracht und gemeinsam geschlemmt. Viele meiner heutigen Lieblingsgerichte stammen aus der damaligen Zeit. Lachs mit gegrillter Paprika zum Beispiel oder auch French Toast mit Sirup oder Cookies and Cream Eis. Zu diesen liebsten Rezepten gehört aber auch eines, das gerade nicht aus den Kochbüchern meiner Amerikanischen Freunde stammte, sondern von meiner Freundin Sabrina und das ist Bananenkuchen. Bananen und ich hatten damals ein eher gespaltenes Verhältnis. Ich mag Bananen… aber die müssen noch leicht grün sein. Wenn sie gelb oder gar braun sind, wandern sie bei mir höchstens noch in einen Smoothie oder eine Bananenmilch. Durch Sabis Bananenkuchen habe ich dann endlich einen neuen, wunderbaren Weg gefunden meine Bananen loszuwerden.

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Heute stand ich dann mal wieder vor ein paar Bananen, die ich in diesem Zustand nicht mehr gegessen hätte. Also musste ein Bananenkuchen her. Gedacht, getan. Leider hatte ich aber nicht alle Zutaten für Sabis Rezept im Haus, weshalb ich improvisieren musste. Ich glaube dennoch, dass ich etwas Leckeres gezaubert habe. Und das geht so:

Zunächst den Ofen auf 185°C vorheizen.

 

250 Gramm weiche Butter

200 Gramm Zucker

2 Eier

3 reife Bananen

150 Gramm Mehl

150 Gramm gemahlene Haselnüsse

1,5 TL Backpulver

 

Butter, Zucker und Eier werden schaumig geschlagen. Danach werden die Bananen püriert und ebenfalls hinzugefügt. Nun das Mehl mit dem Backpulver mischen und beides zusammen unter die Masse rühren. Zum Schluss noch die gemahlenen Haselnüsse hinzufügen und schon ist der Teig für den Kuchen fertig.

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Nun eine Backform fetten und mit Paniermehl/Semmelbröseln bestreuen. Den Teig einfüllen und ab damit in den Ofen. Dort bleibt der Kuchen dann für ca 40 Minuten. Die Stäbchenprobe ist natürlich unerlässlich. Wenn Ihr eine Kastenform benutzt dauert es sicherlich länger.

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Der Kuchen geht kaum auf, und ist daher sehr kompakt. Dafür ist er aber wahnsinnig saftig . Ich werde es beim nächsten Mal wahrscheinlich mit getrennten Eiern und aufgeschlagenem Eiweiß probieren.  So wie er ist, gefällt er mir aber auch schon sehr gut. Ich komme ja aus dem Rheinland und da mag man es „schlotzig“.

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Probiert es doch mal aus und erzählt mir, wie es Euch gemundet hat. Ich freue mich auf Eure Rückmeldung.

Eure Kristina

 

 

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2 Kommentare

  1. Herzlichen Glückwunsch zu deinem 100. Beitrag 🙂
    Ich finde der Kuchen sieht genau richtig aus, so bleibt er jedenfalls schön saftig 😉
    Liebe Grüße Julia

    Gefällt mir

    1. Liebe Julia, vielen Dank, sowohl für die Glückwünsche als auch für dein Urteil zum Kuchen. 🙂
      Viele Grüße, Kristina

      Gefällt 1 Person

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