Chai wo das Auge nur hinsieht oder: Mehr vom Workshop mit Christian Hümbs

Vor einiger Zeit habe ich euch hier von unserem Ausflug zum Pâtisserie Workshop mit Christian Hümbs berichtet. Heute folgt nun der versprochene zweite Teil meines Berichts:

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In dem Zusammenhang hatte ich Euch ja auch versprochen, das Rezept für die Hümbs’schen Brownies mit Euch zu teilen, welches ich in der Zwischenzeit auch bekommen habe. Vor einigen Tagen kam ich dann auch selber endlich dazu, das Chai Gewürz herzustellen, welches in dem Rezept verarbeitet wird.

Hier geht es also los mit dem Chai Gewürz:

Ihr braucht:

100 Gramm Kakaobohnen-Schrot

40 Gramm Fenchelsaat

15 Gramm Ingwer

4 Sternanis

1 Zimtstange

4 Gramm Kardamom

4 Gramm Tasmanischer Pfeffer

1 Nelke

8 Gramm geriebene Muskatnuss

Ihr fragt euch nun, was Kakaobohnen Schrot ist? Ging mir auch so! Google half nicht, also habe ich entschieden, dass es wohl Kakao-Nibs sein müssen, die ihr in jedem gut sortierten Bioladen bekommen solltet. Und um der Ehrlichkeit hier Genüge zu tun: ich habe keinen Tasmanischen Pfeffer gekauft, sondern ganz normalen, schwarze Pfefferkörner genommen.

Wie das mit dem Gewürz nun geht, wollt Ihr wissen? Ja doch – hier die Erklärung:

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Alle Zutaten in einer beschichteten Pfanne kurz anrösten. Etwas abkühlen lassen. Im Mörser oder in der Küchenmaschine zu Pulver verarbeiten. Das Ergebnis noch einmal durch ein Sieb streichen – Fertig.

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Nun könnt Ihr die Mischung in einem Glas oder einer Dose mehrere Monate lang verwenden. Aber ich denke nicht, dass sie sich so lange hält. Zu vielseitig ist die Mischung: Man kann sie gut in Gebäck verarbeiten, aber auch zum Frühstück schmeckt sie super. Ich mache im Winter gerne Porridge mit Früchten und aus Erfahrung kann ich Euch sagen, dass es ganz wunderbar schmeckt, wenn ihr an eine Portion Porridge einen halben Teelöffel des Gewürzes gebt. Dann noch einen halben Apfel in Würfeln darunter rühren. Yummy!

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In einem hübschen Glas lässt es sich auch  noch super verschenken. Wie gerne ich Geschenke aus der Küche als Mitbringsel vorbereite habe ich euch ja hier und dort schon berichtet.

Und für die Zuckerschnuten unter Euch, lassen sich die Chai Zutaten auch noch zu einem leckeren Sirup (für Euren Kaffe oder mit Milch, Joghurt, Quark…) verarbeiten.

Dazu kocht Ihr 300 Gramm Zucker mit 250 ML Wasser auf, gebt die Zutaten hinzu (ich habe eine Zimtstange mehr genommen) und lasst alles bei schwacher Hitze 30 Minuten lang köcheln. Nun noch alles durch ein Tuch abgießen und fertig ist euer ganz eigener Chai-Sirup. Wer braucht da noch einen Coffeeshop?!

Die Brownies habe ich noch nicht nachgebacken, aber das Rezept möchte ich Euch dennoch nicht vorenthalten. Lest nun die weisen Worte des Christian Hümbs:

Chai-Brownies (Backblech 60 x 40 cm):

600 g Vollei

225 g Zucker

200 g brauner Rohrzucker

600 g Butter

400 g weiße Schokolade

50 ml Haselnussöl

125 g Mehl

6 Tl Chai-Gewürzmischung

250 g gehackte Macadamianüsse

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Ei, Zucker und braunen Rohrzucker in einer Küchenmaschine schaumig aufschlagen. Das Haselnussöl nach und nach zu den aufgeschlagenen Eiern geben, bis eine schöne Emulsion entsteht. Butter und Schokolade über einem Wasserbad bei etwa 45°C schmelzen und nach und nach unter die aufgeschlagene Zucker-Ei-Mischung heben. Die Nüsse hinzugeben und ebenfalls gut mit der Masse verrühren.

Mehl sieben und gemeinsam mit der Chai-Gewürzmischung langsam unter den Teig heben. Die Masse auf das Backblech geben und im vorgeheizten Ofen bei 170°C für etwa 45 Minuten backen. Je nach gewünschter Bräunung das Blech nach der Hälfte der Zeit mit Alufolie abdecken. Die Brownies aus dem Ofen nehmen, bei Zimmertemperaturauskühlen lassen und in Quadrate schneiden. Nach Belieben zum Beispiel mit gehackten Macadamianüssen oder Karamell verzieren.

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Ich wünsche Euch ganz viel Spaß mit all den Ideen zum Thema Chai.

Eure Kristina

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