Gut und Günstig im Herbst: Gedämpfte Hefeklöße

Ist bei Euch auch manchmal Ebbe in der Haushaltskasse? Besonders am Ende des Monats sind viele Haushalte davon betroffen. Umso wichtiger ist es, da ein paar Rezepte im Petto zu haben, die günstig sind, satt machen und lecker schmecken. Da bei uns im Moment der Gürtel sehr viel enger geschnallt werden muss, versuche ich den gesamten Monat über zu sparen.

Eines dieser wirklich leckeren Gerichte ist Hefeklöße bzw. Dampfnudeln. Die habe ich als Kind schon gerne gegessen. Am liebsten mit warmer Vanillesoße und Mohn. Lecker sind sie aber auch mit heißen Kirschen oder, so wie ich sie zuletzt zubereitet habe, mit Pflaumenkompott. Den kennt Ihr natürlich schon, weil ihr ja hier immer ganz fleißig mitlest.

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Hefeklöße brauchen ein wenig Geduld, viel Liebe und, sofern man sie ganz klassisch zubereiten will, auch etwas Geschick.

Aber von Anfang an.

Für 4 Personen braucht Ihr:

200 ML Milch

100 Gramm Zucker

1 Würfel frische Hefe

2 Eier

500 Gramm Mehl

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Milch und Butter werden zusammen in einem kleinen Topf bei niedriger Hitze erwärmt, bis die Butter geschmolzen ist. Dabei müsst Ihr dringend darauf achten, dass die Milch nicht zu heiß wird. Nun kommt die Hefe dazu. Unter Rühren so lange auf dem Herd lassen, bis die Hefe aufgelöst ist. Dann den Topf vom Herd nehmen und die Eier hineinrühren. Der geübte Koch und Bäcker weiß jetzt schon, warum die Milch nicht so heiß sein sollte, denn erstens geht die Hefe bei zu hoher Hitze kaputt und zweitens wollen wir ja kein Rührei in der Milch.

Mehl und Zucker in eine Rührschüssel geben und dann mit einem Handrührgerät (Knethaken) die Milchmischung einarbeiten. Wenn Euch der Teig nun zu flüssig vorkommt einfach noch etwas Mehl einkneten.

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Dann lasst Ihr den Teig an einem warmen Ort für ca. eine Stunde gehen.

Nach der Ruhezeit den Teig noch einmal durchkneten. Nun aus dem Teig Klöße formen (nicht zu groß, bei mir sind es 18 Stück geworden). Die Klöße auf ein bemehltes Küchenhandtuch legen und mit einem zweiten Handtuch abdecken. Noch einmal eine halbe Stunde gehen lassen. Die Klöße sollten noch einmal ein wenig aufgehen.

Weiter geht es mit dem Garen der Klöße. Traditionell wird dazu ein großer Topf zu etwa 1/3 mit Wasser gefüllt. Dann wird der Topf mit einem sauberen Küchentuch bespannt. Wenn das Wasser kocht, die Klöße drauflegen, Deckel drauf und 15-20 Minuten dämpfen. Dazu sollte der Deckel natürlich hoch sein (die Klöße gehen ja noch auf) und das Tuch nicht total straff gespannt. Die Klöße dürfen aber auch nicht im Wasser hängen.

Ja, ich fand das auch umständlich. Darum habe ich es mir etwas einfacher gemacht indem ich einfach einen asiatischen Bambus-Dampfkorb verwendet habe. Sowas bekommt Ihr für kleines Geld im Asiamarkt. Meiner hat 6 Euro gekostet. Den stellt ihr einfach auf den Topf, Klöße rein, Deckel drauf, fertig.

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Die Klöße passen sehr gut zu Früchten, Kompott und Vanillesoße. Sie können sehr gut gefüllt werden, zum Beispiel mit Pflaumenmus, wie die Germknödel in der bayerischen Küche.

Wenn Ihr den Zucker reduziert könnt Ihr die Klöße auch herzhaft essen, zum Beispiel mit Hackfleisch, Hühnchen oder Gemüse gefüllt, wie die chinesischen Hom Bao.

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Lecker ist es auf jeden Fall. Von 2 -3 Klößen wird man sehr gut satt. Wer nicht alle schafft, kann sie gut einfrieren oder am nächsten Tag noch einmal warm machen.

Wenn Ihr die Klöße einfrieren wollt, würde ich sie zunächst auf einem Brett oder Teller in den Freezer stellen und erst dann in eine Tüte oder Dose geben, wenn die Klöße gefroren sind.

So, nun wünsche ich Euch eine schöne Restwoche und viel Spaß beim Nachkochen.

Eure Kristina

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2 Kommentare

  1. Das Rezept ist nicht gut,sondern supergut.

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    1. Liebe Paula, vielen lieben Dank für das Kompliment. Das freut mich sehr. Liebe Grüße, Kristina

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