Grattis från Sverige – Schwedischer Schokoladenkuchen Kolakladdkaka

Die liebe Julia – die dem treuen Leser bekannt sein könnte – hatte Geburtstag und das muss gefeiert werden! Und da ich ja so gerne Selbstgebackenes verschenke (hatte ich das schon erwähnt???), habe ich auch dieses Mal den Ofen angeworfen. Eigentlich hatte irgendwer mal was von ”Macarons für Julia” gesagt, aber es gibt Grenzen, die ich nicht überschreiten will. Macarons sind für mich die Königsdisziplin des Backens und bevor ich in meiner Küche eine totale Katstrophe anrichte und heulend in der Ecke sitze, überlasse ich das lieber den Profis.

Also musste etwas anderes her. Und da ich weiß, dass Julia ein kleiner Schweden-Fan ist, wollte ich ihr etwas typisch schwedisches machen. Ehrlich gesagt fielen mir als erstes Zimtschnecken ein, aber ich wollte was anderes. Zimtschnecken sind für mich Frühstücksgebäck, eventuell auch noch was zum Kaffee, aber da wir uns zum Abendessen treffen wollten und der Kuchen ein Dessert sein sollte, musste es was anderes sein. Und außerdem hatte ich ja schon mal fallen lassen, dass ich etwas ungeschickt mit jeglicher Art von Gebäckschnecken bin und mir dafür externe Hilfe suche.  Welch glücklicher Zufall ist es doch, dass mein Liebster einen Kumpel hat, der aus Schweden kommt. Und welch noch glücklicherer Zufall, dass dieser das Rezept für einen schwedischen Schokokuchen auf seinem Handy hatte. Hurra! Ein Plan!

DSC_1161

Die Warnung, dass Schwedisches Gebäck sehr zuckerlastig sei, nahm ich zwar wahr, hatte aber keine Ahnung, wie hoch der Zuckeranteil tatsächlich ist.

Hier kommt nun für Euch das Rezept für den Kolakladdkaka

2 Eier

3 dl (300 ml) Zucker

1½  dl (150 ml) Mehl

2½ Teelöffel Vanillezucker

4 Esslöffel Kakaopulver

½ TL Salz

100 Gramm Butter (weich)

Ihr lest richtig, die Mengenangaben sind überwiegend in Volumen- und nicht Gewichtsangaben, weshalb Ihr ausnahmsweise für Mehl und Zucker mal zum Messbecher greifen müsst. Ich glaube jetzt einfach mal, dass das in Schweden so ist.

DSC_1172

Eier und Zucker mit einer Gabel verquirlen. Dann die restlichen Zutaten hinzufügen und gut vermengen. Bei Bedarf noch ein wenig Milch hinzufügen.

Hier noch ein kleiner Tipp: besonders geschmeidig wird der Teig, wenn ihr Mehl und Kakao siebt, bevor Ihr beides zum Teig gebt.

Den Boden einer Springform mit Backpapier bespannen und den Teig gleichmäßig darauf verteilen. Bei 170°C ca. 20-30 Minuten lang backen. Wird Euch die Oberfläche zu dunkel, der Teig ist aber noch  nicht gar, dreht Ihr die Temperatur einfach auf 150° runter. Bei mir hat das beim zweiten Kuchen sehr gut funktioniert. Stäbchenprobe am Ende nicht vergessen!

Kuchen dann auf einem Gitter abkühlen lassen.

Da in dem Teig keine Backtriebmittel enthalten sind, geht der Kuchen kaum auf, ist aber dennoch nicht total kompakt.

DSC_1173

Perfekt gelungen ist der Kuchen, wenn er eine knusprige Oberfläche hat, innen aber noch ganz saftig und klitschig geblieben ist.

Ich sage Euch, wenn Ihr diesen Kuchen gegessen habt, lauft Ihr zwar Gefahr in ein Zuckerkoma zu fallen, wollt aber niemals wieder einen Brownie essen. Und noch ein Pluspunkt: Da der Kuchen so flach bleibt, kühlt er superschnell aus und kann zackig verspeist werden.

DSC_1164

Und auch auf die Gefahr hin, dass ich hier ein Opfer schlechter Google Übersetzungen geworden bin,sende ich euch ein herzliches: „njuta av din tårta“

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Sweet & other Spices

Lifestyle. Food. Health.

Entmuttert

Verlassene Mütter- Sorge-Recht?-Entzug

Cooking is love

Kulinarischer Blog

Knusperstübchen

Foodblog – mit Liebe zum Genuss.

Emma's Lieblingsstücke

cake / food / DIY and more

Topfueber

Essen - Abnehmen - Mamasein - Leben

wattndas

leckeres, verrücktes, durcheinanderes, wildes, neuesundaltes, kreatives.

%d Bloggern gefällt das: