Spargel mit Zaubersauce

Oh je….oh weh. Ein ganzer Monat ist vergangen und um mich herum ist es still geworden. Ich habe mich aber nicht aus dem aktiven Blogger-Leben zurückgezogen, sondern in meinem echten, nicht virtuellen Leben zu viel zutun gehabt. Auf mich kommen in den nächsten Wochen viele Veränderungen zu und diese Zeit der Veränderungen wurde bereits vor 3 Wochen eingeläutet.

Und neben diesen aufregenden, neuen Umständen ist bei uns auch noch das Internet für einige Zeit ausgefallen. Irgendwer hat den Verteilerkasten an der Straße manipuliert und darum saßen wir gleich 11 Tage lang ohne Telefon und Internet zu Hause. Das war sehr ärgerlich und teuer und darum versuchen nun Netzbetreiber und Telefongesellschaft zu ermitteln, wer sich da zu schaffen gemacht hat. Mal sehen, was das bringt.

Trotz aller Widrigkeiten wurde bei uns aber natürlich trotzdem gegessen und zwar sehr gut. Natürlich haben auch wir die Spargelzeit schon lange eingeläutet.

Als Kind mochte ich Spargel nicht besonders gerne. Als Teenager habe ich ihn sogar einige Zeit lang gänzlich ignoriert und den Verzehr verweigert. Zum richtigen Spargelfan wurde ich erst in den letzten Jahren, was vor Allem damit zutun hat, dass ich durch einen Bekannten von Bettina in den vergangenen 3 Jahren an frischsten Spargel direkt vom Bauern gekommen bin und der war fantastisch, frisch und lecker. Nun haben wir diesen heißen Draht direkt zum Erzeuger leider nicht mehr, aber dafür habe ich den nahegelegenen Wochenmarkt für mich entdeckt. Und auch dort schmeckt der Spargel noch nach Spargel.

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Wie der Spargel serviert wird, ist ja Geschmackssache. Der Klassiker ist wohl die Variante mit Schinken und Pellkartoffeln mit zerlassener Butter. Mein Vater hat ihn mir schon mal mit Krabben und Schnitzel serviert und bei einer Freundin von mir wird der Spargel immer nur zu Fisch gereicht.

Was bei vielen nicht fehlen darf, ist die Sauce Hollandaise. Ich esse Sauce Hollandaise auch sehr gerne, aber ich mache sie nicht selber. Wenn mich also der Heißhunger packt, kommt die Sauce aus dem Tetrapak auf den Tisch. Das ist auch nicht jedermanns Sache, aber bevor ich in der Küche stehe und mich ärgere…

Vor einigen Jahren hatte ich spontan Spargel gekauft und mir weiter keine Gedanken um das Abendessen gemacht. Kartoffeln hatte ich noch zu Hause und alles Weitere würde sich schon ergeben.  Also fing ich an zu kochen. Kartoffeln werden bei uns meistens mit Schale gekocht, also machte das keine Arbeit. Dann kam der Spargel an die Reihe. In das Wasser wanderte

ein Esslöffel Butter

zwei-drei Scheiben Zitrone

Salz

eine Priese Zucker.

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Und nun stand ich da, hatte Spargel und Kartoffeln, aber sonst keine Idee. Eine Sauce musste hier und die ging dann auch ganz einfach und zwar so:

2 EL Butter

2 EL Mehl

150 ML Brühe

100 ML Spargelwasser

Kräuter nach Wahl (TK oder Frisch)

Ihr bereitet einfach eine Mehlschwitze zu. Dazu Butter in einem Topf zerlassen, Mehl schnell unterrühren und mit der Brühe und dem Spargelwasser (das ihr einfach direkt aus dem Spargeltopf abzwackt) aufgießen und aufkochen lassen. Wenn die Sauce eine gute Konsistenz hat, die Kräuter daruntermischen. Fertig.

Was ist an dieser Sauce nun so zauberhaft fragt ihr euch? Ihre Wandelbarkeit, sage ich. Denn die Kräuter könnt Ihr spielend durch allerlei leckere Zutaten ersetzen. Bei uns gab es beispielsweise eine Variante mit einem Esslöffel Senf, einem halben Teelöffel Senfpulver und Dill. Ihr könnt also mit einfachen Mitteln in eurer Küche zaubern.

Richtig, das ist wirklich kein superduper Gericht. Aber es ist schnell und lecker und etwas für jeden Abend. Und, wie ich finde, eine super Alternative zur immer gleichen Hollandaise.

Guten Appetitt

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