Nachgekocht – würzige Jalapeno-Cheddar-Frikadellen mit Parmesan-Kartoffelecken

Mal unter uns: gibt es etwas Bodenständigeres und Leckereres als die Frikadelle? Ja gut, über Geschmäcker lässt sich ja streiten, aber wenn ein Fleischklops gleich einen Haufen verschiedener Namen sein Eigen nennen kann und in einer Millionen verschiedener Varianten daherkommt, muss er doch zumindest einen Top-Ten Platz in der ewigen Liste der beliebtesten Gerichte der Welt bekommen. Und international ist der Fleischball noch dazu; ob als Meatball, Köfte oder Königsberger Klops in Kapernsauce, wir lieben unser Hackfleisch nun mal in der praktisch gedrehten Bällchenform. Ist es da verwunderlich, dass mich ein Hochglanzkochmagazin gar magisch anzieht, wenn mir von dessen Titelblatt eine saftige, vor würzigem Käse nur so strotzende Frikadelle schier entgegenspringt? Da war die einzig logische Konsequenz: Heft kaufen, Hack kaufen, loslegen!

LECKER Ausgabe Januar/Februar 2015

LECKER Ausgabe Januar/Februar 2015

Und nach diesem appetitanregenden Bild folgt nun selbstverständlich das Rezept für 4 Personen:

Spicy Cheddar-Frikadellen mit Parmesan-Kartoffelecken

1 KG mehlig kochende Kartoffeln

100 Gr. Parmesan

1,5-2 EL Jalapenos (aus dem Glas)

100 Gramm Cheddar

600 Gramm gemischtes Hack

2 Zwiebeln

5 EL Semmelbrösel

4 EL Wasser

1 Ei 3-4 EL Öl (zum Braten)

Heizt zunächst für die Kartoffelecken den Ofen auf 200 Grad vor. Nun schält Ihr die Kartoffeln und schneidet sie in Spalten, welche Ihr auf einem mit einem Backpapier belegten Backblech flach ausbreitet und mit Salz und Pfeffer würzt. Nun werden die Kartoffelecken ca. 40 Minuten lang bei gelegentlichem Wenden gebacken. Den geriebenen Parmesan ca. 15 Minuten vor dem Ende der Backzeit auf die Kartoffelecken streuen. DSC_0366 Nun zu den Frikadellen: Die Jalapenos abtropfen lassen und kleinhacken. Mit dem geriebenen Cheddar vermischen und erst einmal beiseite stellen. Nun aus den übrigen Zutaten einen Hackteig kneten und ihn mit Salz und Pfeffer würzen.  Diese Masse wird nun zu 4 gleichgroßen Frikadellen geformt (ja, das klingt komisch, soll aber so sein) und mit je einem Viertel der Käsemasse gefüllt. Eine Pfanne heiß werden lassen, Öl hinzugeben und darin die Frikadellen von jeder Seite 5-6 Minuten braten. 8-10 Minuten vor dem Ende der Kartoffel-Backzeit sollen die Frikadellen zum Zuendegaren mit auf das Backblech gelegt werden. Ich habe mich jedoch dazu entschieden, dass die Frikadellen ihr eigenes Blech bekommen und würde es auch immer wieder so machen und euch dementsprechend auch empfehlen. DSC_0364 Zum Schluss wird alles zusammen angerichtet. Dazu könnt Ihr BBQ-Sauce reichen, die ihr entweder selber machen (wie das geht, erfahrt Ihr in dem besagten LECKER-Heft) oder fertig kaufen könnt. Ich habe mich für Letzteres entschieden… es musste schnell gehen. Dieses Rezept ist wirklich toll. Ich würde absolut nichts anders machen oder verändern. Ganz im Gegenteil, während wir gegessen haben, haben Kristina und ich die gesamte Zeit darüber philosophiert, wie man diese Frikadellen noch essen könnte. Zum Beispiel als Burger, oder in klein als Snack-Pop am Stiel. Lediglich die Kartoffeln würde ich beim nächsten Mal noch etwas dicker schneiden. Bei diesem Mal wollte ich es feiner haben und so sind die Kartoffeln ein wenig zu trocken geraten. Als Fazit bleibt mir nur zu sagen: Die Zeitschrift hat gehalten, was der Titel versprochen hat: „LECKER!“ Zugegeben, meine Frikadellen sehen nicht wirklich so aus, wie die auf der Zeitschrift, aber ein ganz so akkurates Ergebnis hatte ich auch nicht erwartet. Probiert es doch selber mal aus und sendet uns ein Foto Eures Ergebnisses… vielleicht bekommt Ihr es ja noch besser hin. Und wenn nicht, dann bekommt ihr in jedem Fall eine großartige Bulette, Frikadelle, Fleischpflanzerl oder wie auch immer Ihr Eure Fleischklopse nennt.

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ein Kommentar

  1. […] der Runde sich später beklagte, dass die Portion ein wenig zu klein gewesen sei. Und mit unserer Jalapeno-Cheddar Frikadelle konnten die Patties, unter uns gesagt, nicht […]

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