Kichererbsencurry mit Kartoffel-Kardamom-Bällchen

Ich hatte Urlaub, einen neuen Fernseher und ein kuscheliges Sofa. Was lag da da näher, als es mir so richtig gemütlich zu machen. An einem dieser Tage, landete ich bei SWR3 und dort servierte die Moderatorin ihren Gästen etwas in einem tiefen Teller und es lagen goldbraun frittierte Bällchen auf dem Tellerrand. Alle aßen begeistert und drückten das auch mit vielen ah’s, oh’s und hmmm’s aus. Dumm war nur, dass niemand erwähnte, was sie dort essen und diese Bällchen sahen einfach köstlich aus. Ich schaute im Teletext nach und siehe da, es war ein Kichererbsencurry mit Kartoffel-Kardamom-Bällchen. „Aha“ dachte ich und meine Begeisterung hielt sich in Grenzen, aber diese Bällchen…. Ich speicherte erst einmal das Rezept für irgendwann mal, jedoch schwirrte es ständig in meinem Kopf herum. Wie immer, wenn ich etwas Neues ausprobiere, brauche ich Testesser und da es sich ja um ein vegetarisches Gericht handelte, war ziemlich schnell klar, wer das sein würde. Heute war nun der Tag des Curry’s und ich machte mich ans Werk. Ich glaube ich war selten so gespannt auf das Ergebnis, wie bei diesem Gericht.

Kichererbsen-Curry mit Kartoffel-Kardamom-Bällchen ( Rezept von Martin Gehrlein) DSC00182 REZEPT FÜR 4 PERSONEN

Für die Kartoffel-Kardamom-Bällchen:

500 g mehligkochende Kartoffeln

etwas Salz, Pfeffer

1/2 TL Kardamom gemahlen

250 ml Milch

100 g Butter

150 g Mehl

4 Eier

1 kg Kokosfett

Für das Curry:

200 g Kichererbsen

400 g Karotten

3 Schalotten

1 Knoblauchzehe

2 EL Butter

1 TL milder Curry

1 TL Tomatenmark

etwas Salz

200 g Staudensellerie

100 ml ungesüßte Kokosmilch

10 g frischer Ingwer

Saft und Schale von 1/2 Limette

3 Zweige Koriander

Zubereitung:

Für die Kartoffel-Bällchen Kartoffeln waschen und in Salzwasser garen. Abgießen, ausdämpfen lassen und pellen. Kartoffeln durch eine Presse drücken. Mit Salz, Pfeffer, Kardamom und 40 g Butter mischen. Für den Brandteig Milch, übrige 60 g Butter und 1/2 TL Salz aufkochen. Mehl unterrühren. Die Masse so lange rühren, bis sich ein weißer Belag am Topfboden bildet. Topf vom Herd ziehen und 1 Ei sofort unter den heißen Teig rühren. Übrige Eier nach und nach unterrühren. Kartoffelmasse ebenfalls unter den Teig mischen. Kokosfett erhitzen. Aus der Masse, mit einem angefeuchteten Eisportionierer oder 2 Esslöffeln kleine Bällchen formen. Im Kokosfett ca. 2-3 Minuten goldbraun backen. Herausnehmen, abtropfen lassen und mit dem Curry servieren.

DSC00187 Für das Kichererbsen-Curry die Kichererbsen über Nacht in kaltem Wasser einweichen. Die Karotten schälen. Die Karotten in Würfel schneiden. Die Schalotten und den Knoblauch schälen, sehr fein würfeln und in einem Topf mit Butter goldgelb bräunen. Die Kichererbsen gut ab abtropfen (das Abtropfwasser aufbewahren!) und mit den Karottenwürfeln zugeben und kurz mit anbraten. Curry darüber stäuben und das Tomatenmark zugeben, kurz mit anbraten und mit etwas Abtropfwasser der Erbsen ablöschen. Die Kichererbsen und Karotten garen, evtl. noch etwas Abtropfwasser zugeben. Den Staudensellerie gut waschen, fein würfeln und zu den Kichererbsen geben. Die Selleriewürfel sollten im fertigen Curry noch knackig sein. Anschließend die Kokosmilch dazugeben. Ingwer schälen und fein reiben. Mit Limettensaft und -schale und mit dem geriebenem Ingwer abschmecken. Den Koriander abspülen, trocken schütteln, die Blätter abzupfen und fein schneiden. Kurz vor dem Servieren unterrühren. Das Curry in den vorgewärmten tiefen Tellern anrichten. Dazu: Kartoffel-Kardamom-Bällchen dazu servieren. DSC00183 Ich muss euch sagen, dieses Kichererbsencurry ist wirklich sehr lecker, gerade auch, weil es nicht so penetrant nach Curry schmeckt. Die Erbsen müssen in reichlich Wasser eingeweicht werden, oder man nimmt gleich die aus der Dose. Die Kartoffelbällchen sind köstlich. Man sollte sie kräftig abschmecken und beim nächsten Mal werde ich noch etwas Knoblauch an den Teig machen. Ich habe den Koriander durch Petersilie ersetzt, das schmeckt uns besser. Sonst habe ich mich aber sehr genau an das Rezept gehalten.

Fazit: Das Nachkochen lohnt sich auf jeden Fall!

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2 Kommentare

  1. so ziemlich das habe ich heute auch gekocht haha 🙂 Sieht super gut aus bei dir.

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    1. Vielen Dank Rebecca 🙂

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