Dienstags-Quickie – Apfel-Sharon Smoothie

Guten Morgen Ihr Lieben,

Je kälter es draußen wird und umso kürzer im Herbst die Tage werden, desto mehr freue ich mich auf meine Einkäufe, denn der Spätherbst und der Winter haben leckerstes Obst zu bieten. Natürlich ist es im Winter schwierig regionale Früchte zu kaufen und natürlich wäre es besser, wenn man kein Obst kauft, das eine halbe Weltreise hinter sich hat, bevor es in unseren Supermärkten landet, aber wer kann sich schon davon freisprechen im Winter auch mal etwas anderes als gut gelagerte Äpfel zu essen. Allen voran ist auf dem Sektor der Winterfrüchte die Clementine zu nennen. Die habe ich schon als Kind geliebt und ich kann mich gut daran erinnern, dass ich mit meiner Mutter früher oft auf dem Wochenmarkt war und mich wie wild auf die ersten Clementinen gestürzt habe. Und genau so gut kann ich mich an die Stimme meiner Mutter erinnern, die dann sagte: „Lass die mal liegen, die schmecken noch nicht!“ Diese Weisheit habe ich nie in Frage gestellt. Clementinen schmecken erst, wenn es richtig kalt ist, Grünkohl muss ein mal Frost abbekommen und Erdbeeren schmecken frühestens im Mai gut. Warum? Weil das so ist!

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Clementinen sind immer noch ein Renner im Winter, obwohl ich manchmal allergisch reagiere, wenn ich zu viele esse, kann ich mich nicht von ihnen trennen. Welch ein Glück, dass in den vergangenen Jahren noch einige andere leckere Obstsorten an jeder Ecke zu haben sind und ich mich erfolgreich von dem übermäßigen Clementinenverzehr ablenken kann.

Eine dieser Früchte ist die Honig-Pomelo (bei uns auch Pummeluff genannt). Ich kann mich sehr gut daran erinnern, wie mein damaliger Mitbewohner im Winter 2007 eine Pomelo mitbrachte und wir dann zu dritt am Tisch saßen, die Pomelo in der Mitte lag und wir keine Ahnung hatten, was wir mit dem Ding anfangen sollten. Ich gebe zu, die Pomelo will etwas Aufmerksamkeit haben, bevor man sie dann essen kann, aber ich finde, der Aufwand des Schälens, Fummelns und Pulens lohnt sich.

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Die zweite Fruchtneuheit auf meinem Speiseplan ist die Sharonfrucht. Ich weiß nicht, ob es diese Kaki-Art hier in Deutschland schon immer gab und ich nur blind durch die Gegend gelaufen bin, aber man kann wohl mit Sicherheit sagen, dass die Sharon einen wahren Aufschwung in Deutschland erlebt hat, denn heute bekommt man sie an jeder Ecke. Und das ist auch vollkommen gerechtfertigt, denn sie ist lecker, süß, saftig und produziert (insbesondere im Vergleich zur oben genannten Honig-Pomelo) ein Mindestmaß an Abfall. Und obendrauf macht sie auch noch wirklich satt.

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Normalerweise überlebt eine Sharonfrucht bei mir nicht lange, aber vor ein paar Tagen hatte ich doch tatsächlich mal eine überreife, sehr weiche Frucht übrig. Sie am Stück zu essen hätte wahrscheinlich in einer saftigen Schweinerei geendet, aber zum Wegschmeißen war sie einfach zu schade. Und was macht man mit einer Frucht, die eigentlich noch essbar, aber schon sehr weich ist? Man schmeißt sie mit anderen Leckereien in einen Blender und zaubert einen lecker-süßen Frühstückssmoothie. Und da wir in der Adventszeit alle unheimlich wenig Zeit und umso mehr Stress haben, können wir die extra Vitamine gut gebrauchen.

Für einen solchen Smoothie braucht Ihr:

1 säuerlichen Apfel

1 sehr reife Sharonfrucht

100 Ml Flüssigkeit

Zur Zubereitung muss ich wohl nicht viel sagen. Ich habe 100 Ml. Multivitaminsaft genommen, aber auch Apfelsaft oder Wasser tun Ihre Dienste.

Smoothies schmecken eiskalt am besten, daher empfehle ich, den Smoothie auf Eiswürfel zu servieren.

 Eure Kristina

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