15-Minuten-Pasta

Wer von Euch schon mal alleine gewohnt hat, wird dieses Problem kennen: Man hat mittags oder abends Hunger und leider sind von dem letzten Besuch bei Mutti keine mit Leckereien gefüllten Tupperdosen mehr übrig. Das sind die Momente in denen man beginnt mit sich selber zu hadern. Die Faulheit plädiert für ein Fertiggericht, das Gewissen weist die Faulheit auf die Tatsache hin, dass Fertiggerichte ungesund sind und dick machen. Die Logik merkt an, dass es sich nicht lohnt für eine Person zu kochen und der Geschmack informiert alle darüber, dass er keine Lust hat die nächsten 3 Tage lang das gleiche zu essen, nur weil die Vernunft sich durchsetzt, die mittlerweile ausgerechnet hat, dass es sowieso viel günstiger ist, selber zu kochen, anstatt ein Fertiggericht aufzuwärmen. Kurz überlegen dann alle zusammen ob ein Brot reicht um dann diese Idee einstimmig abzulehnen, denn ein belegtes Brot ist maximal ein adäquates Mittagessen, wenn man unterwegs ist. Und Nudeln gehen irgendwie immer.

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Für diese Tage stelle ich Euch heute meine superschnelle herzhaft leckere 15-Minuten-Pasta vor. Dieses Gericht ist super flexibel und lässt sich aus Sachen herstellen, die man eigentlich immer im Haus hat.

Ihr braucht:

1 Portion Nudeln

1 EL Olivenöl

1 kleine Zwiebel

Gemüse nach Wahl

1-2 Scheiben gekochten Schinken, Hänchenbrustaufschnitt oder ähnliches (wer mag, geht auch ohne)

3 EL Frischkäsezubereitung (z.B. Brunch in den Geschmacksrichtungen Paprika & Peperoni, Kräutern, Curry oder Toskana, je nachdem, was ihr mögt und gerade da habt)

Gegebenenfalls etwas Milch

Salz, Pfeffer

Los geht’s, die Uhr läuft.

Setzt einen Topf mit Wasser für die Nudeln auf und erhitzt weiterhin eine kleine Pfanne auf dem Herd. Nun schnappt Ihr Euch die Zwiebel und schneidet sie klein. Anschließend ist der Schinken dran, den Ihr in Würfel oder Streifen schneidet. Auf die Form oder Größe kommt es nicht an. Die Pfanne sollte nun heiß sein und bekommt einen Schuss Olivenöl von Euch, gefolgt von den Zwiebeln und etwa 20 Sekunden später dem Schinken. Während die drei Zutaten in der Pfanne etwas vor sich hin schmurgeln, schneidet Ihr das Gemüse klein. Ich nehme gerne Paprika, Pilze und Cherrytomaten und wenn es ganz schnell gehen muss, nehme ich TK Gemüse.

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Sauce mit Gemüsemix aus der Kühltruhe

Nun sollte das Wasser kochen und die Nudeln nehmen ihr etwa 10-minütiges Bad.

Währenddessen schmeißt Ihr das Gemüse zu dem Schinken und der Zwiebel in die Pfanne und schwitzt es ordentlich an.

Und nun kommt der Teil, bei dem Ihr fantasievoll werdet, Ihr entscheidet Euch nämlich für den Frischkäse, der zu Eurer Soße werden soll. Ich mische gerne: 2 EL Natur, 1 EL Paprika & Peperoni. Was eben gerade da ist und Eurer Meinung nach zu Eurem Gemüse passt.

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Gebt den Frischkäse mit in die Pfanne und lasst ihn zerlaufen. Je nachdem wie viel oder wenig Flüssigkeit sich durch das Gemüse gebildet hat, wird die Soße eventuell zu dick. Dann könnt Ihr Euch mit einem Schuss Milch oder etwas von dem Nudelwasser helfen. Wenn es passt und Ihr es gerade zur Hand habt, könnt Ihr auch 2-3 EL passierte Tomaten mit dazu geben. Nun noch mit Salz und Pfeffer (und nach Geschmack mit weiteren Gewürzen und Kräutern) würzen und schon ist die Arbeit weitestgehend erledigt.

Verrührt alles ordentlich und lasst die Soße ein mal aufkochen. Sofern das Gemüse gar/aufgetaut ist, könnt Ihr die Pfanne nun zur Seite stellen. Ansonsten einfach bei halber Hitze auf dem Herd lassen und gelegentlich umrühren.

2014-05-14 20.10.28

Variante mit frischem weißen Spargel und bunten Nudeln

Bis die Nudeln fertig sind, habt ihr nun Zeit schon mal einen Teller bereitzustellen oder die nicht mehr benötigten Utensilien abzuwaschen oder in die Spülmaschine zu räumen.

Spätestens wenn die Nudeln fertig sind, ist auch die Soße fertig und Ihr könnt beides heiß und dampfend auf eurem Teller miteinander vereinen.

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Und schon ist ein leckeres, schnelles und heißes Mittag-/Abendessen auf dem Tisch, das noch dazu auch noch für ein gutes Gewissen sorgt, wenn man daran denkt, dass die Zubereitung nicht viel länger gedauert hat als die Zubereitung einer Tiefkühlpizza, dabei aber viel gesünder (und leckerer) ist.

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Meine 15-Minuten-Pasta lässt sich super für nur eine Person zubereiten und kann, was die Zutaten angeht, beliebig erweitert werden.

 Guten Appetit, eure Kristina

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