Bratapfeltiramisu

Nun geht sie langsam los, diese schöne Zeit der köstlichen Gerüche und wunderbaren Gewürze. Obwohl einem das Wetter noch Frühling vorgaukelt, weiß man doch, dass der Winter Einzug hält, und bei mir steigt die Lust auf Zimt, Nelken und Orange, einen leckeren Tee, eine kuschelige Wolldecke und ein schönes Buch. Ein Kaminfeuer wäre noch toll, aber man kann nicht alles haben.

Gestern Abend hatte ich unsere Mädels-Truppe zum Essen eingeladen und ich mache zu solchen Gelegenheiten immer einen Überraschungsnachtisch.

Diesmal gab es ein Bratapfeltiramisu, im Weckglas serviert.

Bei “Chefkoch“ fand ich ein Rezept, welches mich ansprach und so machte ich mich an die Zubereitung.

Für 4 Personen braucht ihr:

100 Gramm Sahne

40 Gramm Zucker

250 Gramm Mascarpone

2 cl Eierlikör

1 kleine Zitrone, Abrieb

100 Gramm Löffelbiskuits

Kakaopulver

1 Tasse Espresso oder Kaffeelikör

4 Äpfel

3 Esslöffel Zucker

250 ml Weißwein

2 Prisen Lebkuchengewürz

50 Gramm gehackte Mandeln

Äpfel schälen, entkernen und grob würfeln. Zucker in einem Topf karamellisieren lassen, mit Wein ablöschen, Lebkuchengewürz zufügen und etwas einkochen lassen. Äpfel zufügen und weich dünsten. Kalt stellen.

Die Mandeln in der Pfanne leicht anrösten und unter das Apfelkompott mischen.

Sahne und mit dem Zucker nicht ganz steif (cremig) schlagen. Die Mascarpone mit Eierlikör und Zitronenschale vermengen und die Sahne unterziehen.

Biskuits grob klein schneiden und die Hälfte davon auf Gläser verteilen. Mit Likör / Espresso tränken und Kakao bestäuben. Ich habe für die erste Schicht Espresso genommen und für die zweite Schicht Dooleys. Bratapfelkompott darauf verteilen und mit der Creme auffüllen. Am Besten benutzt man einen Spritzbeutel, damit die Creme sauber in die Gläser kommt. Alles noch einmal wiederholen und zum Abschluss noch mal mit Kakao bestäuben.

Wer mag, mit Minze und Kapstachelbeeren dekorieren.

Bratapfeltiramisu1

Fazit: Ein schönes, winterliches Dessert. Die Äpfel schmecken toll, und das Dessert ist auch nicht zu süß. Man sollte es ca. 1/2 Stunde vor dem Servieren aus dem Kühlschrank nehmen.

Das nächste Mal werde ich die Löffelbiskuits durch Spekulatius ersetzen, ich denke, die weichen dann auch nicht so schnell durch.

Wie man es letztendlich serviert, ob traditionell in einer Schale oder im Glas spielt für den Geschmack natürlich keine Rolle. Er ist auf jeden Fall eine Sünde wert.

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