Franzbrötchen von Julia

Franzbrötchen

Ich bin keine gebürtige Hamburgerin, sondern komme ursprünglich aus dem schönen, aber sehr kleinen Fulda in Hessen. Von daher musste ich mich erst mal belesen, was denn typisch nordische Delikatessen sind. Da ich sehr gerne backe, haben mich vor allem die gebackenen Spezialitäten interessiert und was liegt da nicht näher als Franzbrötchen?
Die Zubereitung ist richtig kompliziert, da der Hefeteig mit Butter bestrichen und zusammengefaltet werden muss und das mehrfach. Ich habe aber im Internet einige einfachere Rezepte gefunden, bei denen lediglich normaler Hefeteig als Teiggrundlage verwendet wird. Diese Rezepte habe ich als Inspiration genommen und ebenfalls Franzbrötchen auf Hefeteigbasis gebacken.

Blogpost Hoch im Norden 2
Dazu braucht ihr:

Für den Teig:
500 g Mehl
1 Päckchen Trockenhefe (ja, ich mache meinen Hefeteig mit Trockenhefe)
250 ml Milch
70 g Butter
1 Ei
70 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz

Für die Füllung:
100 g weiche Butter
100 g Zucker
3 TL gemahlenen Zimt

Außerdem: 2 EL Milch zum bestreichen

Zunächst erwärmt ihr die Milch in einem kleinen Topf und löst darin die Butter auf. Passt hierbei auf, dass die Milch nicht kocht. Das Mehl gebt ihr zusammen mit der Trockenhefe in eine Schüssel und vermischt es mit den Händen ein wenig. Anschließend gebt ihr alle restlichen Zutaten für den Teig hinzu, einschließlich des warmen Milch-Butter-Gemisches und knetet den Teig mit Hilfe eines Handrührgerätes gut durch. Wer eine Küchenmaschine hat – umso besser.
Wenn der Teig gut durchgeknetet ist, deckt ihr in mit einem Küchentuch ab und lasst ihn an einem warmen Ort so lange gehen, bis sich sein Volumen verdoppelt hat.
Für die Füllung mischt ihr die weiche Butter mit dem Zucker und dem Zimt. Am besten geht das mit einem Teigschaber, da die Buttermasse bei dem Rührgerät in den Rührhaken kleben bleibt.
Den Teig rollt ihr zu einem Rechteck aus, oder zumindest so gut es geht und bestreicht ihn mit der Butter-Zucker-Zimt-Mischung. Anschließend rollt ihr den Teig von der längeren Seite her auf und schneidet ihn in gleich große Stücke. Mit einem Kochlöffelstiel drückt ihr die Mitte der längeren Seite ein, sodass die typische Franzbrötchenform entsteht. Die Franzbrötchen bestreicht ihr anschließend mit etwas Milch.
Ich hatte mich beim Backen gewundert, dass meine Franzbrötchen nicht so schön nach oben gewölbt bleiben, sondern eher aussehen wie zerlaufene Zimtschnecken. Im Nachhinein habe ich im Internet gelesen, dass man die Stücke in Trapezform schneiden soll. Das werde ich beim nächsten Mal tun. Vielleicht gelingt euch die typische Form damit ja besser.

Blogpost Hoch im Norden 3
Die Franzbrötchen brauchen im Ofen bei 180 Grad circa 20 Minuten. Ihr merkt, dass sie fertig sind, wenn sie schön braun sind. Nun müsst ihr sie nur noch kurz auskühlen lassen und dann könnt ihr ein typisch nordisches Gebäck genießen!

Advertisements

ein Kommentar

  1. […] liebe Julia – die dem treuen Leser bekannt sein könnte – hatte Geburtstag und das muss gefeiert werden! Und da ich ja so gerne Selbstgebackenes […]

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Sweet & other Spices

Lifestyle. Food. Health.

Entmuttert

Verlassene Mütter- Sorge-Recht?-Entzug

Cooking is love

Kulinarischer Blog

Knusperstübchen

Foodblog – mit Liebe zum Genuss.

Emma's Lieblingsstücke

cake / food / DIY and more

Topfueber

Essen - Abnehmen - Mamasein - Leben

wattndas

leckeres, verrücktes, durcheinanderes, wildes, neuesundaltes, kreatives.

%d Bloggern gefällt das: