Nutella-Oreo Explosion – und das alles ganz ohne den Backofen!

Manchmal muss man sich opfern.

Julia und ich sind ja, abgesehen von der Tatsache, dass wir hier beide unsere kulinarischen Experimente mit der Welt teilen, auch im echten Leben Arbeitskolleginnen. Und obwohl wir eigentlich ganz schnöde in einem Büro arbeiten, gibt es dort alle Nase lang die feinsten Süßspeisen zu essen. Ständig bringt irgendwer etwas unheimlich leckeres mit. Und da lassen wir uns natürlich auch nicht lumpen und bringen dann und wann mal eins unserer süßen Experimente mit. Vor einiger Zeit kursierte dann im Büro dieses Rezept von einem No-Bake-Oreo-Nutella-Cheesecake und obwohl wir mit Kuchen, Keksen, Cake Pops und Co. mehr als versorgt sind, wussten wir schnell „einer muss diesen Kuchen machen.“

DSC_0083

Julia erklärte sich bereit, den Kuchen zu machen und prompt gab es am kommenden Montag dieses  sahnig-schokoladige Kuchenerlebnis zu kosten. Wir wussten schnell, dass dieser Kuchen auch dringend mit Euch geteilt werden muss. Doch dann siegte die Gier und als wir uns endlich wieder aus dem Zuckerrausch befreit hatten, hatten die Kollegen nur noch einen kümmerlichen, unansehnlichen Rest übrig gelassen, den man wirklich nicht fotografieren konnte. Und als ich dann nach Hause kam und mein Freund mit riesigen Kulleraugen sagte, er wolle auch so einen Kuchen haben, opferte ich mich für das Große Ganze und stellte auch noch ein Exemplar dieses Kuchens her.

DSC_0108

Der Vorteil an Julias vorangegangenem Herstellungsversuch war, dass ich von Ihren Schwierigkeiten profitieren konnte. Ihr kennt das ja sicher auch. Man kocht oder backt etwas nach einem Rezept und entscheidet dann danach: „Beim nächsten Mal nehme ich mehr XY“ oder „Nächstes Mal mache ich das ohne XY“. Diese Informationen nahm ich mit in meine Küche und legte los.

Das Rezept stammt übrigens eigentlich von der Seite: cookiescupcakesandcardio.com und wurde von mir angepasst. Die Mengenangaben sind für eine große Springform gedacht und daraus wird eine ausgewachsene Torte. Wer hiervon mehr als ein großes Stück verdrückt, verdient sich meinen Respekt.

So, los geht’s.

Für den Boden braucht Ihr:

1 Packung Brandt Hobbits Kekse (kernig)

120 Gramm Butter

1 Teelöffel Zimt

50 Gramm braunen Zucker

Für die Creme benötigt Ihr:

600 Gramm Frischkäse

15 Ml. Zitronensaft

600 ML Konditorsahne

50 Gramm weißen Zucker

15 Oreos

2-3 Esslöffel Nutella

Lasst die Butter in einem Topf schmelzen. Währenddessen die Kekse in einem Gefrierbeutel mit einem Nudelholz zu Bröseln verkloppen. Das Rezept spricht eigentlich von Graham Crackers, allerdings habe ich in deutschen Supermärkten noch nichts gefunden, was wirklich an die Grahams ran kommt. Und Butterkekse, die oftmals als Ersatz in deutschen Abwandlungen amerikanischer Rezepte verwendet werden, finde ich nicht zufriedenstellend. Darum habe ich es mit den kernigen Hobbits versucht, was mich überzeugt hat.

So, genug geschwafelt, weiter geht’s.

Gebt nun braunen Zucker und Zimt zur Butter in den Topf, den Ihr dann vom Herd nehmt und mischt anschließend alles mit den Keksbröseln.

Bespannt dann den Boden der Springform mit Backpapier und gebt die Keksmasse drauf. Gut verteilen und andrücken, bevor der Boden dann im Kühlschrank auskühlen und fest werden kann, während Ihr Euch um die Cremes Kümmert.

Zuerst zerkleinert Ihr die Oreos grob mit einem Messer.

Dann schlagt Ihr die Sahne mit einem Handrührgerät und lasst dabei den Zucker hineinrieseln. Schagt bis die Sahne fast fest ist. Dann gebt Ihr den Frischkäse in eine andere Schüssel und verrührt ihn mit dem Zitronensaft, bis er cremig ist. Nun den Frischkäse mit der Sahne mischen und noch etwa eine Minute weiter mit dem Handrührgerät weiterschlagen, dann bekommt Ihr eine relativ feste Sahnecreme. Und das bedeutet für euch: Rührgerät aus!

Ab jetzt wird nur noch mit einem Löffel oder einem Teigschaber weitergearbeitet.

Gebt etwa ein Drittel der Creme in eine separate Schüssel und stellt sie erst einmal zur Seite. In die restliche Creme gebt Ihr nun die Oreos und rührt sie ordentlich unter. Diese Oreo-Creme könnt Ihr nun gleichmäßig auf dem ausgekühlten Keksboden verteilen.

DSC_0085

Dann mischt ihr das übrige Drittel der Creme mit der Nutella (und jetzt können wir uns die Zeit nehmen und darüber philosophieren, ob es der, die oder das Nutella heißen muss) und streicht auch diese Creme auf den Kuchen.

DSC_0089

Bevor Ihr den Kuchen serviert, sollte er etwa 2-3 Stunden im Kühlschrank durchkühlen.

Das Ergebnis ist eine ultra-leckere Sünde, die wirklich jeder hinbekommt. Jetzt kann sich keiner mehr herausreden und behaupten, er oder sie könne nicht backen, denn dieser Leckerbissen kommt ganz ohne den Backofen aus.

DSC_0110

Beide Cremes eignen sich bestimmt auch super als Topping für Cupcakes.

 Eure Kristina

Advertisements

3 Kommentare

  1. Toll, der Kuchen sieht richtig lecker aus!! Oreo Kekse sind einfach die besten… Lg

    Gefällt mir

    1. Dankeschön! Du hast vollkommen Recht, Oreos gehen immer

      Gefällt 1 Person

  2. […] in the City“. Irre, dass seitdem schon ein ganzes Jahr vergangen ist. Und dann folgten leckere Torten, Kekse, Eintöpfe und andere […]

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Sweet & other Spices

Lifestyle. Food. Health.

Entmuttert

Verlassene Mütter- Sorge-Recht?-Entzug

Cooking is love

Kulinarischer Blog

Knusperstübchen

Foodblog – mit Liebe zum Genuss.

Emma's Lieblingsstücke

cake / food / DIY and more

Topfueber

Essen - Abnehmen - Mamasein - Leben

wattndas

leckeres, verrücktes, durcheinanderes, wildes, neuesundaltes, kreatives.

%d Bloggern gefällt das: