Hokkaido-Chutney

Halloween bedeutet Kürbisse. Ganz klar. Und obwohl Kürbisse total vielseitig sind, begegnet man meistens immer wieder der guten alten Kürbissuppe. Ich liebe Kürbissuppe und mache sie mehrmals im Herbst/Winter. Aber seit diesem Jahr experimentiere ich immer mehr mit Kürbissen und versuche mich an verschiedenen Kürbisgerichten. Und da außerdem eine Reihe leerer Marmeladengläser in der Küche standen und auf ihren Einsatz warteten, entschied ich mich zum Halloweenthema für ein Kürbis Chutney.

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Ihr braucht:

1 Hokkaido (ca. 1,5-2 Kilo)

2-3 säuerliche Äpfel

200 Gramm getrocknete Aprikosen

3 Zwiebeln

50 Gramm frischen Ingwer.

250 Gramm Rohrzucker

125 Gramm Butter

100 Ml Essig (Weißweinessig)

3 El Zitronensaft

Nach Geschmack: Salz, Pfeffer, Kardamom, Zimt, Curry

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Zuerst macht Ihr Euch an den Kürbis. Obwohl man den Hokkaido auch mit der Schale zubereiten kann, habe ich mich bei der Zubereitung des Chutneys dafür entschieden, ihn dennoch zu schälen. Das dauert zwar etwas länger, aber ich finde, dass es sich lohnt. Den Kürbis also schälen, entkernen und anschließend in Würfel schneiden. Achtet darauf, dass die Würfel nicht zu große werden. Anschließend die Äpfel in ebenso kleine Würfel schneiden, den Ingwer ganz fein hacken und die Zwiebel in grobe Würfel schneiden.

Nun gebt Ihr Butter und Zucker in einen großen Topf. Ich hatte nicht mehr genug Vollrohrzucker, darum habe ich noch 50 Gramm Rohrohrzucker dazu gegeben. Lasst beides im Topf zergehen. Wenn sich der Zucker aufgelöst hat, gebt Ihr die Zwiebeln dazu, damit diese karamellisieren. Bei hoher Hitze ca. 2 Minuten unter ständigem Rühren mit dem Zucker und der Butter vermengen. Anschließend kommen alle andere Zutaten hinzu. Alles gut verrühren und die Hitze reduzieren. Deckel drauf und  bei niedriger Temperatur eine Stunde auf dem Herd lassen. Alle 15 Minuten durchrühren.

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Ca. 10 Minuten bevor das Chutney fertig ist, stellt Ihr Eure Marmeladengläser und in Eure Spüle. Die Deckel legt Ihr daneben. Kocht nun Wasser in einem Wasserkocher und füllt das siedendheiße Wasser in die Gläser und zwar so viel, dass es schon überläuft. Lasst das Wasser auch über die Deckel laufen. Lasst die Gläser mit dem Wasser erst einmal stehen, bis Ihr sie braucht.

Nun nehmt Ihr ein Küchenhandtuch, macht es nass und breitet es auf der Arbeitsfläche aus.

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Nun nehmt Ihr eines von den Gläsern, stellt es auf das nasse Handtuch, befüllt es mit Chutney, verschließt es sofort,  dreht es dann um und stellt es auf den Deckel. So geht Ihr mit allen Gläsern vor. Lasst die Gläser auf dem Deckel stehend komplett auskühlen. So ist das Chutney bis zu 6 Monate haltbar.

Ich hatte noch einen weiteren Kürbis, den ich so gut es ging ausgehöhlt habe um eine Kürbislaterne zu schnitzen. Das Fruchtfleisch aus diesem Kürbis habe ich für 10 Minuten in Wasser gekocht. Anschließend habe ich es abgegossen, 50 Gramm Butter und einen Schuss Zitronensaft dazugegeben und es püriert. Dieses Püree habe ich noch unter das Chutney gegeben. Das macht das Chutney etwas cremiger, kann aber auch weggelassen werden.

Das Chutney passt sehr gut zu Fleischgerichten und ich wunderbar würzig und fruchtig.

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ein Kommentar

  1. […] Frisch aus dem Ofen schmeckt die Lammkeule sehr zart und fein. Einen Tag später, beim Resteessen ist der Lammgeschmack etwas intensiver. Die Sauce ist sehr fruchtig. Als kleines Extra dazu könnt Ihr auch noch ein Chutney servieren, zum Beispiel mein leckeres Kürbis-Chutney. […]

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