Mogelpackung – Beouf Surprise

Mystère de boeuf à la Ev

Ein großartiger Name für ein großartiges Mogelgericht. Dieses Gericht kam von meiner Tante Ev, übrigens die Schwester der Mogelkönigin, über meine Mutter, in meine Rezeptsammlung.

Ein wirklich tolles Gericht, mit dem man ordentlich Eindruck erwecken kann, besonders wenn man noch nicht so geübt im Kochen ist und alles unbedingt gelingen muss.

Dieses Gericht hat durchaus Sonntagspotential, ist den Auftritt auf der schon erwähnten weißen Tischdecke auf jeden Fall Wert, da es mit viel leckerer Soße daher kommt.

Lasst uns also mit der Mogelei beginnen.

Ihr braucht dazu für 4 Personen eine feuerfeste Form, am Besten mit Deckel, Alufolie tut es aber auch. Weiter geht’s mit:

1 Kilogramm Rinderhüfte in 1 cm dicke Scheiben geschnitten

600 Schalotten

2 Dosen Unox Ochsenschwanzsuppe 400ml, konzentriert, in der roten Dose

1 Esslöffel Margarine

Salz, Pfeffer

Ala Ev

Das Fleisch mit Salz und Pfeffer würzen und in einer Pfanne in der Margarine kurz scharf anbraten. Aus der Pfanne nehmen und in die feuerfeste Form geben. In dem Bratfett nun die geschälten aber ganzen Schalotten ca. 3 Minuten anbraten, dabei die Pfanne immer mal durchschwenken, damit die Zwiebeln nicht zu braun werden. Mit dem Bratensaft über das Fleisch geben. Nun das Konzentrat von einer Dose Unox Ochsenschwanzsuppe in die Pfanne geben, die Dose sofort noch mal knapp mit Wasser füllen und dieses dazugeben. Alles vorsichtig verrühren und die zweite Dose hinzufügen. Das Ganze über das Fleisch und die Schalotten geben und im vorgeheizten Backofen bei 200°C  Ober/Unterhitze,  30 Minuten ohne Deckel und 30 Minuten mit Deckel garen. Da die Zeit ja wie immer von Ofen zu Ofen verschieden ist, piekst zwischendurch mal in die Schalotten, und wenn die eine für euch angenehme Konsistenz haben, ist das Gericht fertig.

Dazu gibt es dann Salzkartoffeln,  Klöße oder Spätzle und einen Salat, am Besten einen kräftigen Salat, wie Endivien – Römer – oder Feldsalat.

Ala Ev2

Laut meiner Tante Ev, ist es sehr wichtig, dass man nur die Unox Ochsenschwanzsuppe verwendet, jede andere Suppe würde das Gericht unweigerlich ruinieren. Da ich ein sehr folgsamer Mensch bin, habe ich mich immer daran gehalten und noch nie etwas anderes probiert, und bevor ich mir einen strengen Blick und ein Kopfschütteln aus dem Jenseits einhandel, bleibe ich auch dabei.

Danke Tante Ev für diese tolle Mogelpackung.

Fazit: Ein leckeres Gericht, welches sich auch sehr gut für mehrere Personen vorbereiten lässt. Man kann es durchaus variieren und noch ein paar Champignons oder Pfifferlinge mitgaren. Alle, die es bei mir schon mal gegessen haben, waren sehr angetan. Einige fragten, wie ich denn diese tolle Soße hinbekommen hätte, andere überlegten, woher sie diesen Geschmack kennen. Ich kenne nur einen einzigen Herren, der sofort erkannt hat, dass es sich um Ochsenschwanzsuppe handelt. Was soll uns das sagen? Der arme Kerl verköstigt sich wohl öfters aus der Dose.

Probiert es aus und teilt mir doch mal eure Erfahrungen mit.

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