Schnitzelrouladen in Malzbiersauce

Schnitzelrouladen mit Malzbiersauce, Hokkaido-Kartoffel-Stampf  und Pilzpfanne

Bei dem Thema dieser Woche bin ich völlig durchgedreht, glaube ich. Für meinen Freund hätte es wohl nicht besser kommen können. Da kommt er abends erschöpft und verschnupft von der Arbeit nach Hause und bekommt dann ein auf einen Dienstag ein Sonntagsessen. Und obendrauf gab es dann auch noch Fußball. Es hätte wohl schlimmer kommen können.

Wie ich bei der Bekanntgabe des Wochenthemas bereits erwähnte, habe ich kaum Erfahrung mit Rollbraten. Und um ehrlich zu sein, lohnt es sich auch kaum, für zwei Personen einen ganzen Rollbraten zu machen. Aber es gab trotzdem etwas Gerolltes aus dem Ofen… nur eben kleiner. Wenn Ihr dieses Gericht vollständig nachkochen wollt solltet Ihr unbedingt etwas Zeit einplanen.

Und so geht‘s

Schnitzelrouladen mit Malzbiersauce für 4 Personen

½ Packung Frischkäse

100 Gramm Haselnüsse (gehackt)

5-6 getrocknete Aprikosen

4 Putenschnitzel (ja, es kann auch Schwein oder Kalb sein)

8 Scheiben Schwarzwälder Schinken

1 Bund Suppengrün

2 Zwiebeln

0.33 Liter Malzbier

200 ml Gemüsebrühe

Salz

Pfeffer

Etwas Kräuteröl

Heizt den Ofen auf 200°C vor.

Dann startet Ihr mit der Füllung. Dazu schneidet Ihr die Aprikosen in feine Würfel und vermengt sie mit dem Frischkäse und den Nüssen. Beim Frischkäse dürft Ihr frei wählen. Ich habe einen Kräuterfrischkäse (Buko – Pikante Kräuter) genommen, aber ein normaler Frischkäse geht bestimmt auch. Wenn sich die Masse nicht gut mischen lässt, könnt Ihr einen Schuss Milch oder Sahne dazugeben. Bloß nicht zu viel! Die Masse darf auf keinen Fall zu flüssig werden.  Stellt die Füllung dann in den Kühlschrank, wo sie auf Ihren Einsatz warten darf.

Anschließend schneidet Ihr die Zwiebel und das Suppengrün in grobe Stücke und gebt beides in einen Bräter, wo Ihr es mit etwas selbstgemachtem Kräuteröl beträufelt. Wer kein Kräuteröl hat, nimmt einfach ein anderes Öl. Auch den Bräter stellt Ihr zunächst noch einmal zur Seite.

Nun schnappt Ihr Euch die Schnitzel und lasst mal so richtig Eure aufgestauten Aggressionen raus. Die Schnitzel sollten nämlich möglichst dünn geklopft werden. Das hat bei mir leider nicht so richtig toll funktioniert, weil ich zu geizig für den € 9,95,- teuren Fleischklopfer war. Darum habe ich meine Pfanne genommen und die wollte nicht so wie ich.

Die verprügelten Schnitzel werden nun gefüllt. Dafür belegt Ihr sie zunächst mit zwei Scheiben Schinken und gebt dann etwas von der Frischkäse-Füllung darauf. Das alles wird dann – wer hätte es erwartet – zusammengerollt. Die Roulade könnt ihr nun entweder mit einem Zahnstocher oder, wie ich, mit einem Garn fixieren.

Jetzt darf das Suppengrün schon mal in den Ofen und dort auf die Rouladen warten.

Diese werden in einer Pfanne von allen Seiten Scharf angebraten, mit Salz und Pfeffer gewürzt und wandern dann zu dem Gemüse in den Ofen.

Sobald das Fleisch die Pfanne verlassen hat, darf das Malzbier hinein. Lasst es einmal aufkochen und verrührt es mit dem Bratensatz. Dann darf auch das Malzbier endlich in den Ofen.

Nach 15 Minuten gießt Ihr noch mal die Brühe auf. Dann darf das ganze noch mal 10 Minuten gemeinsam im Ofen bleiben.

Dann legt Ihr die Rouladen auf einen Teller und füllt das Gemüse mit der Flüssigkeit aus dem Bräter in ein hohes Gefäß, wo Ihr es mit dem Pürierstab zerkleinert. Wer mag, kann die Sauce jetzt so lassen, ich habe sie aber lieber durch ein Sieb gestrichen, damit sie feiner ist.

Fertig

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Hokkaido-Kartoffel-Stampf

 

½ Hokkaido

6 große Kartoffeln

50 Gramm Butter

Salz

Pfeffer

Muskat

Die Kartoffeln schälen, schneiden und gar kochen. Das gleiche macht Ihr mit dem Hokkaido. Den Kürbis muss man nicht schälen, ich habe es aber für den Stampf dennoch getan. Ich kann nicht mal begründen, warum ich das getan habe. Ich glaubte es sei eine gute Idee.

Nun beides zusammen in ein Gefäß geben, Butter dazu und dann stampfen. Anschließend mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Voilá

Pilzpfanne

 

300 Gramm frische Pilze Eurer Wahl (ich habe Pfifferlinge, braune Champignons und Kräutersaitlinge genommen)

50 Gramm Butter

1 Zwiebel

100 Gramm Schinkenwürfel

100 ml. Sahne

½ Bund frische Petersilie

Als Erstes wollen die Pilze geputzt werden. Wenn Ihr Pfifferlinge dabei haben wollt, dann nehmt Euch etwas Zeit, denn die kleinen Biester brauchen sehr viel Aufmerksamkeit. Es wäre einfach zu schade, wenn man sich ein tolles Essen dadurch verdirbt, dass es beim Kauen knirscht.

Anschließend die Zwiebel schneiden und in der Butter anschwitzen. Kurz darauf kommen die Schinkenwürfel dazu. Unter gelegentlichem Umrühren für 5 Minuten braten. Dann dürfen die Pilze für noch mal 10 Minuten dazu. Dann kommt die Sahne in die Pfanne wo Ihr sie ein Mal aufkochen lasst. In der Zwischenzeit die Petersilie fein hacken und dazu geben.

DSC_0723

Einfache Pilzpfanne als leckere Beilage

Wie Ihr seht, ist dieses Gericht etwas aufwändiger gestaltet, insbesondere, wenn alles gleichzeitig fertig sein soll, aber es geht.

Wir fanden die Kombination und alle einzelnen Komponenten sehr lecker. Probiert es doch einfach mal aus.

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