Zwetschencrumble

Zwetschgenkompott

Wie ich bereits erwähnte, bin ich schier verrückt nach Zwetschgen. Ich mag sie in jeder Darreichungsform und kann es im Spätsommer kaum erwarten, bis die Zwetschgen endlich geerntet sind. Und obwohl ich selber gerne backe, scheue ich mich auch nicht davor, beim Bäcker ein Stück Zwetschgenkuchen zu kaufen, falls ich nicht so schnell dazu komme, selber zu backen. Und leider ist die Zeit für (richtig leckere) Zwetschgen ja viel zu kurz, weshalb Abwarten meistens nicht funktioniert. Also lieber ein gekauftes Stück Pflaumenkuchen, als gar keinen…

Ein absoluter Alleskönner in der Küche ist der Zwetschgenkompott. Man kann ihn morgens, mittags oder abends essen und in einem Einmachglas auch einige Tage aufbewahren.

Und nun verrate ich euch das Rezept für meinen schnellen würzigen  Zwetschgen-Kompott.

100 Gramm Butter

2 Rosmarinzweige

1000 Gramm Zwetschgen

100 Gramm braunen Zucker

1 Teelöffel Zimt

4 EL Agaven Sirup oder Honig

100 ml Rotwein (wer mag)

Früchte waschen, entsteinen und vierteln. Dann Butter in einer beschichteten Pfanne schmelzen lassen. In die heiße Butter legt Ihr nun vorsichtig den Rosmarin und lasst ihn ca. 3-4 Minuten in der Pfanne brutzeln, bevor Ihr ihn wieder rausnehmt und für später beiseitelegt.

Dann die Früchte in die Pfanne geben und mit dem Zimt. dem Zucker und dem Sirup vermengen. Ich habe Sirup genommen, weil er nicht so intensiv schmeckt wie Honig. Wer den Geschmack von Honig liebt, kann natürlich auch einen guten Honig nehmen. So lange bei mittlerer Hitze köcheln lassen,  bis sich der Zucker aufgelöst  hat. In der Zwischenzeit den Rosmarin fein hacken und wieder unter die Früchte geben. Nun mit dem Wein ablöschen und für 5 Minuten weiterköcheln lassen. Wem die Flüssigkeit nicht genug reduziert ist, kann mit etwas Kartoffelstärke nachhelfen. Auf den Wein kann man sehr gut verzichten, wenn man den Geschmack nicht so gerne mag. Eigentlich sollten die Früchte ausreichend Flüssigkeit absondern, wem es nicht genug ist, der kann einen Schuss Apfelsaft dazu geben.

Zimt und Zwetschgen… besser geht es doch gar nicht!

Wie ich bereits erwähnte, ist der Kompott ein absoluter Alleskönner. Am Morgen kalt mit Joghurt und ein paar Haferflocken, mittags auf Nudeln (Rezept gleich unten), nachmittags als Zwetschgencrumble zum Kaffee oder Tee und abends auf Milchreis. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Zwetschgencrumble

Wenn Ihr Euch für den nachmittäglichen Crumble entscheidet gebt ihr den Kompott einfach in eine feuerfeste Form und bedeckt die Zwetschgen mit Streuseln aus:

60 Gramm kalter Butter

60 Gramm braunen Zucker

80 Gramm Mehl

Die Streusel reichen locker für 4 kleine Förmchen, wie sie unten abgebildet sind. 15 Minuten bei 200 Grad in den Ofen, kurz abkühlen lassen und dann warm genießen. Und wer ganz viel Muße hat, macht in der Zwischenzeit noch eine leckere Zimtsahne oder reicht dazu eine Kugel Vanilleeis. Lecker!

Zwetschgencrumble

Spaghetti mit Speck und Pflaumen

Als eine kleine Abwandlung, gebe ich Euch noch folgendes Rezept für ein schnelles Mittagessen mit auf den Weg, weil es eines meiner Lieblingsgerichte ist und einfach gut zum Thema passt. Ich kenne dieses Gericht aus meiner Kindheit und habe es damals schon geliebt.

Ihr braucht:

300 Spaghetti (trocken)

Etwas Margarine oder Butter

1 Pck. Schinkenwürfel

Zwetschgenkompott wie oben oder Zwetschgen aus dem Glas

Kocht die Nudeln nach Packungsanweisung bissfest. Währenddessen Margarine/Butter in einer Pfanne schmelzen lassen und dann die Schinkenwürfel darin kross braten. Anschließend gebt Ihr die Spaghetti dazu und schwenkt sie in der Pfanne ordentlich durch. Nun auf einem Teller anrichten und den Kompott darüber geben. Fertig!

Ja, das Rezept liest sich ungewöhnlich, aber dieses Gericht schmeckt wirklich großartig. Und bei diesem Essen kommt das Beste wirklich zum Schluss, wenn man nur noch den Saft von den Zwetschgen und ein paar krosse Schinkenwürfel auf dem Teller hat. Lecker! Probiert es doch einfach mal aus. Und dank der Zwetschgen aus dem Glas, kann man es auch das ganze Jahr über essen. Wenn Ihr Euch aber für den selbstgemachten Kompott entscheidet, empfehle ich Euch, etwas weniger Zucker zu verwenden.

Ich hoffe ich konnte meine Begeisterung für Zwetschgen transportieren, denn ich glaube ehrlich gesagt, dass keine Lobhudelei der Welt dem gerecht wird, wie toll ich Zwetschgen finde.

Ich wünsche Euch eine fröhliche Zwetschgenzeit!

Advertisements

2 Kommentare

  1. […] Endlich ist sie wieder da, die schöne Zwetschen-Zeit. Und wenn es Zwetschen gibt, dann muss ich sie auch essen. Das ist wie ein Zwang für mich. Wie sehr ich die Zeit der Pflaumen und Zwetschen liebe, wisst Ihr ja bereits. […]

    Gefällt mir

  2. […] Lecker sind sie aber auch mit heißen Kirschen oder, so wie ich sie zuletzt zubereitet habe, mit Pflaumenkompott. Den kennt Ihr natürlich schon, weil ihr ja hier immer ganz fleißig […]

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Sweet & other Spices

Lifestyle. Food. Health.

Entmuttert

Verlassene Mütter- Sorge-Recht?-Entzug

Cooking is love

Kulinarischer Blog

Knusperstübchen

Foodblog – mit Liebe zum Genuss.

Emma's Lieblingsstücke

cake / food / DIY and more

Topfueber

Essen - Abnehmen - Mamasein - Leben

wattndas

leckeres, verrücktes, durcheinanderes, wildes, neuesundaltes, kreatives.

%d Bloggern gefällt das: