Kaffeeklatsch – Heidelbeer-Käsekuchen

Kaffeeklatsch ist was Feines und wird in unserer Familie auf unterschiedlichste Weise zelebriert.
Während meine Großmutter sich regelmäßig einmal im Monat zum Kränzchen traf, traf sich meine Mutter mit ihren “Damen“ immer dann, wenn die Avon – Beraterin Zeit hatte.
Bei mir war es die junge Nachbarschaft, die neu gebaut hatte und auf diese Weise ihren ganzen Stolz präsentierte, sei es das Haus oder die äußerst wohlgeratenen Kinder.
In der nächsten Generation wird die Motivation wieder eine andere sein aber alle wollten das Gleiche: Für ein paar Stunden dem Alltag entfliehen, bei einem guten Kaffee tratschen und klatschen und das eine oder andere Gläschen Likör, Bowle oder Prosecco trinken.
Was jedoch unweigerlich im Mittelpunkt des Geschehens steht ist der Kuchen und der muss auf jeden Fall selbst gebacken sein.
Auf meinem nächsten Kaffeeklatsch möchte ich einen Heidelbeer – Käsekuchen anbieten.
Das Rezept fand ich in der Zeitschrift “Lecker“ und muss natürlich vorher ausprobiert werden. Ein Opfer zum Testen war schnell gefunden und so machte ich mich ans Werk:

100g weiche Butter
175g Zucker
2 Pck. Vanillezucker
1,25 Kg Magerquark
1 Biozitrone, davon die abgeriebene Schale
400g Schlagsahne
6 Eier
300ml Milch
100g Speisestärke
75g gehackte Mandeln
500g Heidelbeeren
200g Heidelbeerkonfitüre

Ofen vorheizen, 175° C Ober/Unterhitze, 150° C Umluft
Butter, Zucker, Vanillezucker in einer großen Schüssel cremig rühren. Quark, Zitronenschale, Sahne und Eier unterrühren. Milch und Stärke glatt rühren, dann unterrühren. Mandeln unterheben. Die Masse in eine sehr gut gefettete Auflaufform ( ca. 24 x 31, 5cm hoch ) füllen und glatt streichen.
Die Form in die Fettpfanne stellen und so viel Wasser angießen, dass die Fettpfanne fast randvoll ist. Im heißen Backofen 60-70 Minutenbacken, anschließend vorsichtig aus dem Ofen nehmen und in der Form auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
Konfitüre glatt rühren, mit den Heidelbeeren mischen und auf dem Kuchen verteilen.

Der Kuchen ist klasse und lädt auf jeden Fall zum Experimentieren ein. Ich kann mir sehr gut vorstellen, den Kuchen portionsweise im Glas zu backen. Auch mit den Früchten kann man sich ausprobieren. Ich mag es, dass er keinen Boden hat, für meinen Geschmack, hätte man auf die Mandeln jedoch verzichten können, beziehungsweise sie vorher anrösten oder karamellisieren können, um den Geschmack intensiver zu machen. Die Mandeln aus der Tüte alleine, kommen eher langweilig daher. Ein frischer, fruchtiger Sommerspaß, den ich mir auch sehr gut als Dessert vorstellen kann.

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ein Kommentar

  1. Kristina · · Antwort

    Lecker, lecker, lecker. Ich durfte das Ergebnis probieren und bin nachhaltig begeistert.

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