Möhren-Curry Suppe mit Garnelenspießen und Schwarzbrot Croutons

Es gibt Dinge, die sind einfach besser, wenn sie am Spieß sind. Natürlich ist auch eine Hähnchen-Pfanne lecker, aber ein Schaschlik ist besser. Gleiches gilt für Bonbons. Bonbons sind großartig, aber ein Lolly ist noch ein wenig toller.

Kommen wir jetzt zu einer Sache, die als Spieß wunderbar praktisch ist: Die Suppeneinlage. Bei mir gab es Garnelenspieße zu einer Suppe. Die Idee, die Garnelen am Spieß zu reichen, finde ich super, da gerade Garnelen nicht Jedermanns Sache sind. Und so reiche ich die Suppeneinlage einfach am Spieß und der Gast muss nicht lange in der Suppe rumstochern, um die ungeliebte Einlage heraus zu fischen, sollte er sie nicht mögen.

Das Rezept ist allerdings insgesamt ein wenig aufwändiger als das, was Ihr normalerweise von mir gewohnt seid. Denn der Spaß sollte bereits einige Stunden vor dem Servieren beginnen und zwar mit den:

Chili Garnelen für 2 Personen:

16 Garnelenschwänze

2 Knoblauchzehen

5 Blätter Basilikum

1 Peperoni (rot)

1 TL Chilipulver

Salz und Pfeffer (Nach Geschmack)

100 ML. Öl

Den Knoblauch fein hacken und in eine Schüssel geben. Nun die Peperoni entkernen, ebenso klein schneiden und zu dem Koblauch geben. Anschließend die Basilikumblätter zerkleinern und dazu geben. Dann die Gewürze und das Öl dazu und alles gut umrühren.

Nun die Garnelen in einen Gefrierbeutel geben, die Marinade hinzufügen und gut verschießen (Ich nehme dafür einen Clip) und nun die ganze Mischung ordentlich durcheinander schütteln. Ab damit in den Kühlschrank, wo die marinierten Garnelen mindestens 3 Stunden bleiben sollten. Zwischendurch die Tüte immer mal wieder schütteln.

Nun kann die Suppe vorbereitet werden. Und das geht so:

(reicht für mindestens 4 Personen)

1 Kilo Möhren

1 mittelgroßer Spitzkohl

1 große Gemüsezwiebel

Etwas Öl

1 Lorbeerblatt

1 Liter Geflügel- oder Gemüsefond

Wasser nach Bedarf

Currypulver

Paprikapulver

Salz

Pfeffer

Die Zwiebel kleinschneiden und in etwas Öl glasig andünsten. Den Spitzkohl  und die Möhren putzen  grob zerkleinern und zu den Zwiebeln geben. Ca. fünf Minuten bleibt nun alles bei gelegentlichem Umrühren auf dem Herd. Dann wird der Fond aufgegossen. Es sollte so viel Flüssigkeit im Topf sein, dass das Gemüse bedeckt ist. Sollte der Fond nicht reichen, einfach noch Wasser dazu geben. Nun kommt noch ein Lorbeerblatt dazu (Weil beim Suppe Kochen einfach immer ein Lorbeerblatt in den Topf kommt!) und die Suppe darf dann ca. 45 Minuten abgedeckt, bei mittlerer Temperatur köcheln.

Nach 45 Minuten kann die Suppe mit einem Pürierstab bearbeitet werden. Bei höchster Stufe so lange pürieren, bis eine schöne cremige Suppe entstanden ist. Auch hier kann, bei Bedarf, noch etwas Wasser hinzugefügt werden, falls die Suppe zu dick sein sollte. Wahlweise kann man auch etwas Kokosmilch hinzufügen. Das sollte auch super schmecken und gut passen.

Jetzt geht es an’s Würzen. Diesbezüglich werde ich Euch keine großen Tipps geben, denn Würzen ist Geschmackssache. Nur so viel: Mindestens einen gehäuften Teelöffel Currypulver solltet Ihr schon nehmen. Sonst ist es einfach keine Möhren-Curry-Suppe.

Jetzt kommen die Garnelen wieder ins Spiel. Jeweils 4 Garnelenschwänze kommen auf einen Holzspieß und dann in eine heiße Pfanne, wo die jeweils 1 Minute von jeder Seite scharf angebraten werden. Nun kommt die restliche Marinade aus dem Gefrierbeutel mit in die Pfanne und die Garnelen werden noch einmal ca. 4 Minuten von jeder Seite gebraten.

Zuletzt machen wir uns nun noch an die Schwarzbrot Croutons, dafür schneidet Ihr einfach etwas Schwarzbrot in kleine Stücke (meine waren so groß, dass man damit noch gut „dippen“ kann), brät sie in Butter auf beiden Seiten knusprig und würzt sie mit Salz und Pfeffer.

Nun kann angerichtet werden.

wer mag, kann zu der Suppe noch Creme fraiche reichen.

Guten Appetit!

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