Lieblingsessen: Gulasch

Lieblingsgerichte habe ich viele, weil ich einfach gerne koche und auch genieße.

Ein Favorit ist auf jeden Fall das Gulasch. Nun gibt es Gulaschrezepte, wie Sand am Meer. Jede Familie hat da wohl ihr eigenes, welches immer weitergegeben wird. Die einen machen es mit frischer Paprika und Tomaten, die anderen mit Kümmel. Ich kenne sogar jemanden, der die köstlichsten Sachen mitschmort u.a. auch Pfifferlinge, um dann alles durch ein Sieb zu geben, und nur den Bratensaft aufzufangen. Die Gulaschstücke werden aus dem Sieb gefischt und wieder in die Soße gegeben. Der Rest wird entsorgt, weil der-oder diejenige nichts davon mag.  Tja, das gibt es.

Das Wiener – Saftgulasch wird aus dem Fleisch des Ochsenbeins gemacht, ich bevorzuge das schiere aus der Keule. Also Ihr seht, es gibt unzählige Möglichkeiten, sich sein Gulasch zuzubereiten. Das, was aber auf gar keinen Fall fehlen darf, ist die Liebe und die Lust am Kochen und das gilt nicht nur für’s Gulasch. Gibt es etwas schöneres, als ein köstlicher Geruch, der in unsere Nase zieht und einem das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt?

So! Hier nun mein Rezept

Mein Gulasch

1 Kg  Rindergulasch

1 Fleisch-oder Sandknochen

3  große Zwiebeln ca. 400g

4  Stückchen ( 2x3cm)  durchwachsener Speck

1  gehäuften EL Margarine

250 ml trockener Rotwein

1 großes Lorbeerblatt

2 EL. Tomatenmark

Pfeffer, Salz

Je 1/2 TL. Rosenpaprika und Paprika edelsüß

Das Fleisch in mundgerechte Stücke schneiden, die Margarine im Topf erhitzen und das Fleisch anbraten. Den Speck und den Knochen hinzugeben und mit braten, bis alles anfängt Farbe zu bekommen. In der Zwischenzeit Zwiebeln schälen, vierteln und in feine Scheiben schneiden und zu dem Fleisch geben. Die Temperatur soweit reduzieren, dass alles im Topf leicht brät, kräftig mit Pfeffer und Salz würzen. Das Gulasch nun ca. 1 Std ganz leicht brutzeln, bis alles schön braun ist, immer mal wieder umrühren. Je dunkler die Zwiebeln dabei werden, desto dunkler wird auch die Soße; aber Vorsicht, dass sie nicht verbrennen, dann schmeckt die Soße nur noch bitter. Ist die gewünschte Farbe erreicht, mit Paprika würzen und das Tomatenmark hinzufügen und kurz mit braten. Nun mit dem Rotwein ablöschen und mit Wasser auffüllen, bis das Fleisch knapp bedeckt ist. Über das Verhältnis Wein / Wasser entscheidet letztlich der eigene Geschmack, mit 250 ml Wein kommt man aber gut hin. Nun das Lorbeerblatt hinzugeben, umrühren, Deckel drauf und 1 Std bei kleiner Hitze schmoren, dabei die Flüssigkeit immer wieder auffüllen. Sollte die Soße am Schluss zu flüssig sein, kann man sie andicken. Ich nehme dafür 125 ml Wasser, 2 EL Mehl in einen Schüttelbecher und gieße es unter Rühren, schlückchenweise in das kochende Gulasch, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Ich sagte ja, ich bin Old-School

Zum Gulasch esse ich am liebsten Nudeln oder Spätzle und einen Bohnensalat.

Ich mag es, wenn sich die Gulaschsoße mit der Salatsoße mischt und richte für mich alles auf einem Teller an. Gäste bekommen natürlich ein Salatschälchen.

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